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World Community Grid/FightAIDS@Home

Aus SETI.Germany Wiki

FightAIDS@Home
FightAIDS@Home
Ziel:Finde ein Heilmittel gegen AIDS
Kategorie:Medizin
Hauptprojekt:World Community Grid
Homepage:http://www.worldcommunitygrid.org/
Betreiber:Scripps Research Institute Vereinigte Staaten von Amerika
Status:inaktiv/beendet
Projektadressen
Forum:FightAIDS@Home Forum
SETI.Germany
Team-Statistik:FightAIDS@Home
Teambeitritt:SETI.Germany beitreten
Forenthread:SETI.Germany Forum
Workunit
Frist:10 Tage
Laufzeit:
  • 7 Stunden
    (i7 860)
Download:ca. 100 KB
Upload:ca. 100 KB
Arbeitsspeicher:bis 168 MB
Betriebssysteme:Android Linux 32 Bit Mac OS (64 Bit) Windows 32 Bit
Bildschirmschoner:Vorhanden
Checkpoints:Vorhanden

FightAIDS@Home ist ein Projekt des amerikanischen Scripps Research Institute zur Medikamentensuche gegen AIDS.

Das Projekt wird innerhalb des World Community Grids durchgeführt.

Projektstatus und Ergebnisse

Informationen über dieses Projekt sind auf den Webseiten unten und von den Projektwissenschaftlern auf der Website FightAIDS@Home bereitgestellt. Für den neusten Statusreport gehen Sie bitte zum FightAIDS@Home Statusreport (PDF). Um dieses Projekt zu kommentieren oder Fragen darüber zu stellen, reichen Sie bitte eine Nachricht in das FightAIDS@Home Forum ein.

Statusberichte

Was ist AIDS?

UNAIDS, das gemeinsame Programm der vereinten Nationen (UN) für HIV/AIDS, schätzte, dass 2004 mehr als 40 Millionen Menschen weltweit mit HIV - dem menschliche Immunschwächevirus - leben. Das Virus hat das Leben von Männern, Frauen und Kindern in der ganzen Welt betroffen. Derzeit ist kein Heilmittel in Sicht, nur Behandlung mit einer Vielfalt von Medikamenten.

Prof. Arthur J. Olson's laboratory am Scripps Research Institute (TSRI) studiert Wege, wie man mit Computern neue Anti-HIV-Medikamente, basierend auf molekularen Strukturen, entwickeln kann. Es ist mehrmals bewiesen worden, dass die Funktion eines Moleküls – eine Substanz bestehend aus vielen Atomen – im Bezug zu seiner dreidimensionalen Form steht. Olsons Ziel ist die HIV-Protease, eine molekulare Schlüsselmaschine des Virus, die erst einmal geblockt, das Virus bei seiner Entwicklung stoppt. Diese Blocker, bekannt als „Proteasehemmstoffe,“ sind demnach ein Weg den Ausbruch von AIDS zu vermeiden und das Leben zu verlängern.

Das Olson-Laboratorium benutzt computerunterstützte Methoden, um neue Wirkstoffe zu identifizieren, welche die richtige Form und chemischen Eigenschaften haben, um die HIV-Protease zu blockieren. Dieses allgemeine Vorgehen wird die „strukturbasierte Medikamentenkreation,“ genannt und gemäß des National Institutes of Health's National Institute of General Medical Sciences hat es bereits einen tiefgreifenden Effekt auf das Leben von Menschen, die mit AIDS leben müssen.

Noch viel herausfordernder ist, dass HIV ein “schlampiger Kopierer” ist, deshalb bringt es ständig neue Varianten hervor und einige von ihnen sind resistent gegen aktuelle Medikamente. Es ist daher entscheidend, dass Wissenschaftler ihre Suche nach neuen und besseren Medikamenten fortführen, um dieses sich bewegende Ziel zu bekämpfen.

Wissenschaftler sind fähig durch Experimente die Formen eines Proteins und eines Medikamentes separat zu ermitteln, aber nicht immer für beide zusammen. Wenn man wüßte, wie ein Medikamentenmolekül in die aktive Stelle seines Zielproteins passt, könnten Chemiker sehen, wie sie besser Medikamente kreieren könnte, die wirksamer wären als die heutigen.

Um diese Herausforderungen anzugehen, betreibt das FightAIDS@Home-Projekt von World Community Grid ein Softwareprogramm, genannt AutoDock, entwickelt in Prof. Olsons Laboratorium. AutoDock ist ein Suite an Werkzeugen, die vorhersagt wie kleine Moleküle, die als Medikamentenprototyp in Frage kommen, sich an einen Rezeptor von bekannten 3D-Strukturen binden oder an"docken" lassen. Die allererste Version von AutoDock wurde im Olson-Laboratorium 1990 geschrieben von Dr. David S. Goodsell. Seit dem sind neuere Versionen, entwickelt von Dr. Garrett M. Morris, veröffentlicht worden, die neues wissenschaftliches Verständnis und Strategien für Autodock hinzufügen und es robuster, schneller und einfacher benutzbar für andere Wissenschaftler macht. Seit Beginn dieses Projektes, hat das World Community Grid eine Vorversion von AutoDock4 in Betrieb genommen. Im August 2007 nahm das World Community Grid die neue öffentlich abrufbare Version 4 von AutoDock auf, die schneller und genauer ist und mit flexiblen Zielmolekülen umgehen kann. Demnach kann es auch genutzt werden für Protein-Protein Andockanalysen. AutoDock wird im FightAIDS@Home Projekt auf dem World Community Grid genutzt, um große Mengen an verschiedenen kleinen Molekülen zur HIV-Protease anzudocken. So können mit Computerhilfe die vielversprechendsten Moleküle gefunden, ausgewählt und im Laboratorium auf Wirksamkeit gegen das HI-Virus getestet werden. Mit vereinten Kräften können das Scripps Research Institute, das World Community Grid und seine wachsende Freiwilligenstreitmacht bessere Behandlungsmethoden viel schneller als jemals zuvor finden.

Gepatchte Version

Für die Version 6.40 des FAAH-Clients steht für AMD-Prozessoren, die mindestens SSE2 unterstützen, eine gepatchte Version zur Verfügung. Der Programmalgorithmus wird durch das Patch nicht verändert. Es werden lediglich Intel-only-Abfragen nicht durchgeführt. Hierdurch wird der Programmablauf beschleunigt. Installationsanleitung und Download im P3D-Forum

Wichtig: Nur bei AMD-Prozessoren einsetzen!

Statistik

WCGFAAHProdChart.png

Mit besten Dank an Sekerob.